Tanzt liebe Senioren!

Ich, die Musiknote ♥
Traumtänzer ♥
…einfach singen und tanzen…
musiziert liebe Kinder!
tanzt liebe Senioren!
meine Higlights 2016 ♥
Memoriam ♥

Musik und Tanzen sind Demenzprävention

Dieser Beitrag liegt mir besonders am Herzen weil auch mein Vater an Demenz erkrankte. Bevor er gestorben ist, litt er jahrelang an dieser Krankheit.

musizieren

In der Schweiz leiden über 100`000 Menschen an Demenz, Tendenz: rasch steigend. Vor Krebs fürchten sich viele. Aber vor Demenz? Nein. Ich doch nicht! Neben den bekannten Massnahmen gegen Arterienverkalkung untersuchten nun einige Forscher, ob eher körperliche oder geistige Aktivitäten gegen eine Demenzerkrankung helfen.

Sie konnten sowohl fürs Jogging als auch fürs Gehirnjogging einen positiven Effekt nachweisen. Ebenfalls nützlich für die Prävention ist ein erfülltes Sozialleben.

Wenn das menschliche Gehirn mit Musik beschäftigt ist, werden sehr viele verschiedene Hirnfunktionen aktiviert. Gefühle, Bilder, Bewegung, Sprache, Erinnerungen… Musik wirkt in enorm vielen Bereichen und eröffnet im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, wertvolle Möglichkeiten des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens. Das Frontalhirn ist für spezifische Fähigkeiten zuständig, so Kressig. Dazu gehören das Planen komplexer Tätigkeiten, die sprachliche Erfassung verflochtener Zusammenhänge und eben auch die Musik spielt im Frontalhirn. Tatsächlich haben zahlreiche wissenschaftliche Studien aufzeigen können, dass Musik das Gehirn in ausgezeichneter Weise fordert und fördert. Das Gehirn, insbesondere das Frontalhirn, ist auch im Erwachsenenalter fähig, sich an neue Anforderungen anzupassen und neue Aufgaben zu übernehmen. Voraussetzung für diese sogenannte funktionale Plastizität des Gehirns ist ein regelmässiges, intensives Training.

Haben nun Musikerinnen und Musiker ein geringeres Demenzrisiko? Ja. 2007 konnte in einer gross angelegten Studie nachgewiesen werden, dass Menschen, die musizieren, deutlich seltener an Demenz leiden. Die erwähnte Studie hat diesen Effekt nicht nur bei musizierenden Menschen aufgezeigt, sondern auch bei Personen, die regelmässig tanzen. Dies deutet auf die enge Verbindung von Musik mit körperlicher Bewegung hin. Wir kennen das: Wenn wir rhythmische Musik hören, die uns gefällt, wippen wir unwillkürlich mit einem Fuss oder mit dem Kopf oder wir klopfen im Takt mit den Fingern. Kinder beginnen manchmal zu tanzen.

Die Paarung Musik und Bewegung hat auch ausserordentliches therapeutisches Potential, das genutzt werden kann, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern.

Deshalb, liebe Senioren, lernt eine Fremdsprache, ein Instrument  –  oder tanzt!
Eine bessere Zukunft ist euch sicher.

tanzen

Quelle: Prof. Dr. med. Reto W. Kressig, Chefarzt und Bereichsleiter Universitäre Altersmedizin im Felix Platter-Spital und Professor für Geriatrie an der Universität Basel.

Ich, die Musiknote ♥
Traumtänzer ♥
…einfach singen und tanzen…
musiziert liebe Kinder!
tanzt liebe Senioren!
meine Higlights 2016 ♥
Memoriam ♥